Okavango Delta

Exklusive, wunderschöne Lodges in unberührter Natur erwarten die Gäste mit First-Class Service. Das Okavango-Delta ist ein Binnendelta im Norden von Botswana, welches von Maun oder Kasane aus besucht werden kann. Einige Gebiete am Rande des Deltas sind befahrbar, die grosse Mehrzahl der Lodges liegen jedoch tief im Delta und sind nur per Flugzeug erreichbar und daher sehr exklusiv. Die Lodges bieten eine Reihe von Aktivitäten, wobei dieses Angebot natürlich sehr von der Lodge abhängig ist.

Im Okavango Delta spielt sich ein faszinierender Zyklus von Regen, Flut, Trockenheit, Hitze und Kälte ab. Diese Abläufe bestimmen das Verhalten und die Migrationspfade der Tiere. Mit dem Einsetzen des Regens im November regeneriert sich die gebeutelte Flora, es entstehen wunderbare grüne Wiesen, die Bäume treiben neue Blätter und die Farben werden satt und kräftig. Die allermeisten Tiere terminieren das Gebären Ihrer Jungtiere auf den Beginn der Regenzeit. Plötzlich ist alles voll von kleinen Elefanten, Impalas, Kudus und auch die Katzen gebären oft um diese Zeit. Die sporadischen Regenfälle halten an bis Ende März. Die Temperaturen fallen langsam und im April stellt sich ein Frühlingsgefühl ein. Die Nächte sind kühler, am Morgen die Gräser voller Tau, glitzernd im Morgenlicht und die ersten Gäste ziehen die Kapuzen hoch während des frühmorgendlichen Gamedrives. Im April und manchmal auch schon früher tritt das Flutwasser auf, riesige Gebiete werden überschwemmt und das Delta dehnt sich nach allen Richtungen aus wie ein atmender Organismus. Das Flutwasser ist im Prinzip Regenwasser aus den Bergen von Angola, das sich auf einer Reise von mehreren Monaten langsam im Okavango River sammelt, sich durch den Panhandle zwängt (der sogenannte "Pfannenstiel" wo das Okavango Delta sich fächert) und dann das Delta überschwemmt. Die Gamedrive Fahrzeuge sind gerüstet, die Landrover und Toyotas kämpfen sich nun plötzlich durch metertiefes Wasser von einer Insel zur anderen und man wundert sich, dass das überhaupt noch geht. Im Juni/Juli werden die tiefsten Temperaturen erreicht, in der Nacht kann die Temperatur auf gegen 5 Grad Celsius fallen. Bettflaschen werden ausgehändigt. Die Gäste sind gut gerüstet, tragen Mützen, Handschuhe und warme Jacken für die Gamedrives am frühen Morgen. Tagsüber herrschen sehr angenehme Temperaturen, Sonnenschein und keine Wolke in Sicht - jeden Tag! Im September hat die Sonne das Land wieder fest im Griff, das Flutwasser in den temporären Schwemmgebieten ist weg, das Gras kurz und trocken, wir haben freie Sicht auf alle Tiere! Im Oktober erreichen die Temperaturen ein trockenes Maximum und alles dürstet nach dem ersten Regenschauer. Riesige Wolkentürme bauen sich am Horizont auf und man weiss, es ist nur eine Frage der Zeit, bis alles wieder von vorne beginnt.


- Gamedrives (überall)
- Touren in motorisierten Booten ( bei Flut oder im permanenten Flutgebiet )
- Touren in traditionellen Einbäumen ( Mokoro )
- Safari hoch zu Pferd ( in spezialisierten Camps )
- Noch höher zu Elefant ( in spezialisierten Camps )
- Walking safaris ( etwas einfacher zu Fuss, auf Anfrage )



Das Okavango Delta ist das ganze Jahr über besuchenswert, jede Zeit hat Ihre Schönheit und wir sind der Meinung, dass die sogenannte Regenzeit oder "Green Season" eine wunderbare Zeit ist, das Delta zu sehen. Es gibt Camps, die im permanenten Flutgebiet gebaut wurden, womit auch Wasseraktivitäten zu jeder Jahreszeit angeboten werden können, sie müssen also auf nichts verzichten.


Mokoro ride and leopards at Chitabe, Okavango Delta ©Wilderness Safaris

Moremi, Savuti & Chobe
Der Moremi ist ein Nationalpark, der nördlich von Maun beginnt, Teile des Okavango Deltas einschliesst, insbesondere die Chief's Island, und sich nach Norden erstreckt bis zum Beginn des Chobe Nationalparks. Der Chobe umfasst die Savuti Region, den Linyanti und das Gebiet entlang dem Chobe Fluss bis nach Kasane.

Wichtig: In einem Nationalpark sind keine Nightdrives erlaubt, bei Eindunkelung geht es zurück ins Camp, egal was Sie gerade beobachten.


Das Moremi Gebiet ist ein wildreiches Gebiet nördlich von Maun und Teil des gleichnamigen Nationalparks. Selbstfahrer haben die Möglichkeit, Teile dieses Gebiet mit einem gut gerüsteten 4x4 zu besuchen und auf den Camp-Plätzen Third Bridge, Xakanaxa und North Bridge zu Campen.


Das Savuti Gebiet liegt im Chobe Nationalpark. Der Name ist abgeleitet vom Savuti Kanal, der mit dem Linyanti Gebiet verbunden ist, aber seit Jahren kein Wasser mehr führt. Seit 2007 sind die ersten Kilometer des Kanals ab Linyanti wieder mit Wasser gefüllt und vielleicht fliesst das Wasser eines Tages wieder durch die Savuti Region. Die Savuti Region ist wild und zäh. Das Gebiet wird im September/Oktober extrem trocken und die Tiere kämpfen regelrecht um den Zugang zu den Wasserlöchern. In der Trockenperiode wandern die Elefantenherden an den Linyanti, nur die Bullen bleiben zurück. Dort spielt sich dann jeden Tag der Kampf der Giganten ab. Löwenrudel, die bis zu 30 Tiere umfassen, fallen sogar die Elefanten an und jagen sie durch die Nacht. Es kann ganz schön beängstigend sein.


Das Linyanti Sumpfgebiet wird vom Linyanti Fluss gespiesen. Über den Selinda Spillway ist das Sumpfgebiet theoretisch mit dem Okavango verbunden, wobei die Flussrichtung von den tektonischen Begebenheiten abhängt. Das Gebiet ist so flach, dass kleinere Erdbeben und Verwerfungen ganze Flüsse umkehren können. Der Linyanti fliesst in den Chobe Fluss und von dort in den Zambezi. Das Gebiet ist ganz anders als das Okavango Delta, insbesondere die Vegetation besteht vornehmlich aus Mopane Busch. Interessant sind die Flüsse und die Kanäle, die eine grosse Menge Tiere anziehen.


Chobe ist bekannt für die vielen, vielen Elefanten, die sich um den Fluss aufhalten. Die Umgebung sieht auch entsprechend aus. Es gibt auch sehr viele Self-Driver, die mit den Gästen aus den Lodges um die besten Plätze balgen. Wir denken, dass sich das Geld im Okavango Delta schöner ausgeben lässt.


Die Viktoria Fälle sind auf jeden Fall einen Besuch wert und sehr eindrücklich. Ein glückliches Ende einer Safari?


Elefants at Linyanti and Chobe River. ©SwissAfrican, Wilderness Safaris

Kalahari und die Pans

Die Kalahari Wüste erstreckt sich auf einer Fläche von mehr als 1 Mio km2 von der Grenze von Südafrika/Namibia (Kgalagadi Sektor) bis nach Zambia/Angola, auch das Okavango Delta ist Teil der Kalahari. Im Gegensatz zum Kgalagadi-Sektor, wo rote Sanddünen vorherrschen, besteht der zentrale Teil der Kalahari aus mit Sträuchern bewachsenem hellen Sand. In dieser Einöde findet man einige offene "Täler" und wunderschöne Grasflächen. Das berühmteste Tal ist das Deception Valley, das Tal der Täuschung und einige bekannte Wasserstellen wie Piper Pans, Tau Pan, Leopard Pan und Sunday Pan. Das Deception Valley und die Pans ziehen in der Regenzeit eine Unmenge von Tieren an, vorallem Oryx und Springböcke, welche man im Okavango Delta nicht findet. Die Kalahari kann selber befahren werden, das erfordert aber sehr gute Ausrüstung und eine gewisse Erfahrung.

Neu bieten wir auch Unterkunft in einer wunderschönen Lodge mitten in der Kalahari, von wo aus Gamedrives ins Deception Valley und die Pans unternommen werden können. Als grosse Attraktion gelten die schwarzmähnigen Kalahari Löwen, die in dieser rigiden Umgebung gelernt haben zu überleben und für lange Zeit ohne Wasser auskommen können.

Eine spezielle Erfahrung sind auch die Nächte in der Kalahari. Die Sterne sind zum Greifen nahe und wunderbar klar, da keine fremde Lichterquelle die Sicht stören würde. Ein Sturm in der Kalahari ist auch sehr eindrücklich. Selten spürt man die Gewalt der Natur so eindrücklich, wie bei einem Gewitter, das sich nach einem heissen Tag über der Kalahari entleert.

Beste Reisezeit für die Kalahari: November bis April.


Die Makgadikgadi Pans sind ausgetrocknete Salzseen und bilden Teil des alten Binnenmeeres. Die Pfannen sind nur in der Trockenzeit und nur mit Begleitfahrzeug befahrbar. Die Pans bilden Teil einer grossen Zebra-Migrationsroute von den Nxai Pans durch die Makgadikgadi an den Boteti Fluss und wieder zurück führt. Am Rande der Pfanne befindet sich eine wunderbar rustikale Luxuslodge, von wo aus die Pans erforscht werden können.

Beste Reisezeit für die Pans: Juni bis Oktober.


Die Nxai Pans erstrecken sich nördlich der Makgadikgadi Pans auf der anderen Seite des Maun-Nata Highways. Die Pans sind Geburtsort von tausenden von Zebras, die während der Regenzeit ihre Jungen zur Welt bringen. Hier findet sich auch der historische Baynes Baobab, der inmitten von zauberhafter Natur schon tausende von Jahren überlebt hat. Man kann auch während der Regenzeit hinfahren, aber die Strassen werden ziemlich rutschig.


Stormy Sky in the Kalahari Desert. ©SwissAfrican
Kontaktieren Sie uns hier: SwissAfrican Travel Service, Dammstrasse 27, 8702 Zollikon, Switzerland. Tel. ++41 (0)44 451 40 51, fax 53.