


Botswana ist sicher und hat ein stabiles politisches System. Klauen, Anpöbeln oder Betteln sieht man eigentlich nie und man braucht keine Angst zu haben, sich mit den Einheimischen zu mischen. Das Land bekämpft ausserdem Korruption und Klüngelei mit einer effektiven Null-Toleranz Politik. Botswanas Wirtschaft basiert grundsätzlich auf den drei Pfeilern Tourismus, Diamanten- und Rohstoffproduktion und "Botswana Beef".

Die Lodges in Botswana werden nachhaltig und mit grosser ökologischer Verantwortung betrieben. Der Schutz der Tier- und Pflanzenwelt ist nur gewährleistet, wenn sich dieses Modell auch langfristig etabliert und ökonomisch erfolgreich ist. Je erfolgreicher das Modell, desto kleiner die Chance, dass diese wunderbaren Ökosysteme einem anderen wirtschaftlichen Modell zugeführt oder zerstört werden. Mit Ihrem Besuch im Okavango Delta beispielsweise helfen Sie mit, dieses einzigartige Schwemmgebiet zu erhalten und geben vielen Menschen Arbeit und Zuversicht. Die Exklusivität und Intimität der Lodges garantiert ein unvergessliches Erlebnis, kommt aber mit einem stolzen Preis. Sie müssen pro Person pro Nacht mit 700 - 1300 CHF rechnen. Wir wissen aber von vielen begeisterten und weit gereisten Gästen, dass es sich tatsächlich um ein einmaliges und nicht zu übertreffendes Safarierlebnis handelt.

Botswana kann nur via Johannesburg angeflogen werden. Ein Direktflug Zürich-Johannesburg dauert ca. 10 Stunden. Es handelt sich normalerweise um einen Nachtflug mit Ankuftszeit früh morgens in Johannesburg, von wo aus ein Anschlussflug gebucht werden kann. Die Zeitdifferenz beträgt maximal eine Stunde, abhängig von unserer Winter-/Sommerzeit.

Von April bis Oktober sieht man normalerweise keine einzige Wolke, Sonne jeden Tag, wobei die Nächte recht kühl werden. Der Oktober ist der heisseste Monat, aber trocken. Der Regen setzt irgendwann im November ein, aber es handelt sich eher um lokale Gewitter. Die Regentage, wie wir sie in Europa kennen, gibt es in Botswana eigentlich nicht. Tierbeobachtungen sind immer gut, gerade ein Regenschauer erleichtert die Spurensuche und erhöht die Erfolgschance, Raubtiere zu finden.


Schweizer und EU-Bürger benötigen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist und zwei freie Seiten enthält. Ein Visum wird weder für Südafrika, noch für Botswana oder Namibia benötigt. Die genauen Bedingungen sind jeweils vor Reiseantritt nochmals abzuklären.
Air Botswana hat das Monopol und fliegt täglich Johannesburg-Gabarone und Gabarone-Maun. Es gibt auch Flüge von Namibia nach Maun, bzw. von Kasane oder Victoria Falls aus. Grundsätzlich müssen Sie damit rechnen, dass Sie immer Transit Johannesburg fliegen für grössere Strecken. Kleinflugzeuge operieren für den Touristikverkehr in und aus dem Delta zu den Lodges von Maun und Kasane aus. Kleinstes Flugzeug ist ein Zweisitzer, die grössten Transporter sind die Caravans, die maximal 12 Gäste transportieren. Dazwischen gibt es Variationen. Gelandet wird auf Airstrips mitten im Busch, von wo aus der Transport zu den Lodges in offenen Fahrzeugen erfolgt.

Für die Flüge ins Delta gilt ein striktes Gewichtslimit von 20kg, welches spätestens von den Piloten aus Sicherheitsgründen durchgesetzt wird. Keine Hartschalenkoffer mitnehmen, sondern nur weiche Sporttaschen. Die Gewichtslimite gilt inklusive Handgepäck, Fotoausrüstung, Laptop, etc. Benutzen Sie den Wäscheservice in den Lodges und reduzieren Sie falls notwendig die Menge an Kleidern. In allen Lodges ist casual angesagt.

Malaria-Prophylaxe wird empfohlen für Reisen nach Maun, ins Delta und alles weiter nördlich. Malaria wird vor allem in den Ballungszentren übertragen, eine Ansteckungsgefahr in den Lodges ist minimal. Mücken finden sich nur ab Eintreten der Regenzeit im November bis Mai. Trotzdem empfehlen wir zu Ihrem besten Schutz, das Risiko nicht einzugehen. Stellen Sie sicher, dass sie ausreichend versichert sind, insbesondere für Rückführung in die Schweiz und/oder Evakuation in einen südafrikanischen Spital. Das ist ein MUSS. Alle wichtigen Medikamente müssen aus der Schweiz mitgenommen werden, verlassen Sie sich auf keinen Fall darauf, dass Sie in Botswana das gewünschte Medikament bekommen. Alle wichtigen Medikamente gehören ins Handgepäck!
Die Währung heisst Pula. Pula heisst gleichzeitig auch Regen. Ein Indiz dafür, wie wichtig Regen in Botswana ist. Die gängigen Kreditkarten werden akzeptiert, bitte stellen Sie sicher, dass Ihr PIN-Code funktioniert, da Bezug am Automaten schneller und sicherer ist. Wir haben festgestellt, dass vorallem die VISA-Karte im südlichen Afrika am meisten Erfolg verspricht. Idealerweise führt die Partnerin oder der Partner noch eine zweite Karte mit. Auch die EC-Karte funktioniert an den Automaten. In den meisten Lodges können Sie per Kreditkarte bezahlen. Tipps an Guides und Personal in Euro, Dollar, Rand oder Pula oder per Kreditkarte. Die anderen Währungen können von den Einheimischen nur mit Mühe in Lokalwährung gewechselt werden.

Bemühen Sie sich nicht zu sehr um Safarikleidung. Verkleiden Sie sich nicht, tragen Sie, was Ihnen steht und wie Sie sich wohl fühlen. In allen Camps ist casual angesagt, auch in den teuersten. Auf den Gamedrives sind alle Farben erlaubt. Auf walking safaris hingegen sind nur braune, grüne oder beige Töne erlaubt. Bitte "military style" Tarnkleidung zu Hause lassen, das ist verboten in Botswana. Für die Periode Mai bis August warme Kleidung mitnehmen, sogar Mütze und Handschuhe. Als Fussbekleidung empfehlen wir bequeme, offene Sandalen und ein paar feste Schuhe. Wanderschuhe sind nicht notwendig, ausser es sind extensive Walks geplant.
Amtssprache ist Englisch. Die übergreifende Umgangssprache heisst Setswana und wird von jedermann gesprochen. Daneben gibt es noch etliche Dialekte. Einheimische sprechen oft mehrere Sprachen und die Jüngeren oft sehr gutes Englisch. Festnetz in Afrika funktioniert fast nie. Handys funktionieren fast überall, nicht aber in den Lodges im Okavango Delta, in der Kalahari und in Gebieten, die weit von Ballungszentren entfernt sind. SMS und Anrufe nach Hause können extrem teuer sein. In den Lodges gibt es kein Internet oder Telefon, geniessen Sie die Ruhe!
Nahrungsmittel sind von guter Qualität, das meiste wird importiert von Südafrika. Durchfall ist kein Problem. Wir empfehlen Ihnen jedoch, nur abgefülltes Trinkwasser zu trinken. In den Lodges erhalten Sie nur Mineralwasser aus Flaschen und gefiltertes Eis.
Die Stromspannung beträgt 220 - 230 Volt. In allen guten Lodges sind Adapter für alle Nationalitäten vorhanden. Computer, Kameras und iPods können dort aufgeladen werden. Stromversorgung in den meisten Lodges 24h. Die Steckdosen haben drei grosse runde Pins, siehe Bild, beim Kauf eines Adapters darauf achten, dass eventuell auch Ihre 3-poligen Schweizer Stecker da reinpassen ....


Kleider können in allen Lodges gewaschen lassen werden. Bitte beachten Sie, dass in den meisten Lodges von Hand gewaschen wird und die Sonne Ihre Wäsche trocknet. Aus kulturellen Gründen muss deshalb oft Unterwäsche selber gewaschen werden. Nehmen Sie nicht zu viele Kleider mit, sondern benutzen Sie den Service wo immer Sie Gelegenheit haben.
Es herrscht Linksverkehr im südlichen Afrika, ebenso in Botswana. In Botswana und Namibia gibt es so wenig Verkehr, da können Sie auch mal 1 Stunde lang auf der falschen Seite fahren ohne es zu merken. Vorsicht ist geboten bei Kreiseln, fahren Sie im Uhrzeigersinn, also nicht wie hier. Die Überlandstrassen sind ausgezeichnet, Seitenstrassen sind Schotter und sehr bald 4x4. Polizei ist fair und verlangt keine Geschenke. Tipps für den Strassenverkehr und spezielle Regelungen in den einzelnen Ländern geben wir gerne weiter.
Im europäischen Sommer beträgt die Zeitdifferenz plus eine Stunde.
Zur europäischen Winterzeit gibt es keinen Zeitunterschied.

Kontaktieren Sie uns hier: SwissAfrican Travel Service, Dammstrasse 27, 8702 Zollikon, Switzerland. Tel. ++41 (0)44 451 40 51, fax 53.
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