Namibia
Reiseinfos

Landesinformationen
Mit nur etwas mehr als 2 Millionen Einwohnern ist Namibia sehr dünn besiedelt, insbesondere wenn man bedenkt, dass Namibia etwa doppelt so gross ist wie Deutschland. Die Hauptstadt Windhoek liegt auf 1600m Höhe auf dem sogenannten Khomas Hochland und zählt etwa 400'000 Einwohner. Namibia lässt sich gut per Kleinflugzeug bereisen, denn die Distanzen sind sehr gross. Alternativ bieten sich auch Selbstfahrer-Reisen an, allerdings muss dann etwas mehr Zeit eingerechnet werden. Die bekanntesten Höhepunkte Namibias sind die Namibwüste und die hohen Dünen um Sossusvlei, das Küstenstädtchen Swakopmund, der Etosha Nationalpark mit den vielen Wildtieren, der Fishriver Canyon im Süden, die Skelettküste und das Damaraland mit den seltenenen Wüstenelefanten und den berühmten Höhlenzeichnungen von Twyfelfontein.

Klima und Reisezeit
Namibia kann das ganze Jahr über bereist werden und es ist eigentlich meistens sonnig. Von November bis März kann Regen fallen, meist in heftigen Stürmen, die dann die trockenen Flussbette zum Leben erwecken. Von April bis Juni sind die Temperaturen angenehm, von Juli bis September kann es im Hochland und der Namibwüste in der Nacht sehr kalt werden. Generell regnet es im Süden weniger oft und weniger lang, ebenso entlang der Küste. Im Norden herrschen teils tropische Bedingungen (Kunene, Caprivi) mit mehr Regen, welcher im Okober starten und bis April dauern kann. In den Sommermonaten kann die Temperatur am Tag gerne über 40° Celsicus ansteigen, in der Namib Wüste sogar noch mehr.

Einreisebestimmungen
Schweizer und EU-Bürger benötigen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist und zwei freie Seiten enthält. Kein Visum erforderlich. Die genauen Bedingungen sind jeweils vor Reiseantritt nochmals abzuklären.

Flüge
Namibia wird via Johannesburg angeflogen mit etwa 12 Stunden effektiver Flugzeit und einem Zwischenstopp in Johannesburg. Einen Direktflug Zürich-Windhoek gibt es nicht. Es handelt sich normalerweise um einen Nachtflug. Die alternative Anreise über Frankfurt mit Air Namibia empfehlen wir nicht, da unzuverlässig. Die Zeitdifferenz beträgt maximal eine Stunde, abhängig von unserer Winter-/Sommerzeit.

Gepäck
Für die Flüge in den Kleinflugzeugen gilt ein Gewichtslimit von 20kg, zusätzlich haben Sie das Recht auf vernünftig viel Handgepäck. Keine Hartschalenkoffer mitnehmen, sondern nur weiche Sporttaschen. Benutzen Sie den Wäscheservice in den Lodges und reduzieren Sie falls notwendig die Menge an Kleidern. In allen Lodges ist casual angesagt.

Gesundheit und Versicherung
Der Norden Namibias inklusive dem östlichen Teil des Etoshas und der ganze Caprivi-Streifen sind Malaria-Gebiet und eine Prophylaxe muss in Betracht gezogen werden. Bitte konsultieren Sie Ihren Arzt für weitere notwendige Impfungen (Typhus, Polio, Tetanus, Gelbfieber). Stellen Sie auch sicher, dass sie ausreichend versichert sind, insbesondere für Rückführung in die Schweiz und/oder Evakuation aus einem abgelegenen Gebiet. Alle wichtigen Medikamente müssen aus der Schweiz mitgenommen werden, verlassen Sie sich auf keinen Fall darauf, dass Sie in Namibia das gewünschte Medikament bekommen. Alle wichtigen Medikamente gehören ins Handgepäck!

Währung und Zahlungsmittel
Die Währung ist der Namibian Dollar. Er steht mit dem Südafrikanischen Rand im Verhältnis 1:1. Der Rand wird als Währung gleichberechtigt akzeptiert. Die gängigen Kreditkarten werden angenommen, bitte stellen Sie sicher, dass Ihr PIN-Code funktioniert, da Bezug am Automaten schneller und sicherer ist. Wir haben festgestellt, dass vorallem die VISA-Karte in Afrika oft am meisten Erfolg verspricht. Idealerweise führt die Partnerin oder der Partner noch eine zweite Karte mit. Auch die EC-Karte funktioniert an den Automaten. In den meisten Lodges können Sie per Kreditkarte bezahlen. Tipps an Guides und Personal in Euro, Dollar oder Rand oder per Kreditkarte. Die anderen Währungen können von den Einheimischen nur mit Mühe in Lokalwährung gewechselt werden.

Kleidung
Bemühen Sie sich nicht zu sehr um Safarikleidung. Verkleiden Sie sich nicht, tragen Sie, was Ihnen steht und wie Sie sich wohl fühlen. In allen Camps ist casual angesagt, auch in den teuersten. Auf den Gamedrives sind alle Farben erlaubt. Auf walking safaris hingegen sind nur braune, grüne oder beige Töne erlaubt. Bitte "military style" Tarnkleidung zu Hause lassen, das ist in keinem afrikanischen Staat angebracht. Für die Periode Juli bis September warme Kleidung mitnehmen, sogar Mütze und Handschuhe. Als Fussbekleidung empfehlen wir bequeme, offene Sandalen und ein paar feste Schuhe. Wanderschuhe sind nicht notwendig, ausser es sind extensive Wanderungen geplant.

Kommunikation
English ist die offizielle Landessprache. Daneben gibt es noch etliche Dialekte, darunter auch Deutsch. Festnetz in Afrika funktioniert fast nie. Handys funktionieren fast überall, nicht aber in Loges, die weit von Ballungszentren entfernt sind. SMS und Anrufe nach Hause können extrem teuer sein. In den Lodges gibt es oft kein Internet oder Telefon, geniessen Sie die Ruhe!

Essen und Trinken
Nahrungsmittel in den Lodges sind von sehr guter Qualität. Wir empfehlen Ihnen jedoch, nur abgefülltes Trinkwasser zu trinken. In den Lodges erhalten Sie nur Mineralwasser aus Flaschen und gefiltertes Eis.

Strom
Die Stromspannung beträgt 220 - 230 Volt. In allen guten Lodges sind Adapter für alle Nationalitäten vorhanden. Computer, Kameras und iPods können dort aufgeladen werden. Stromversorgung in den meisten Lodges 24h. Die Steckdosen haben drei grosse runde Pins, siehe Bild, beim Kauf eines Adapters darauf achten, dass eventuell auch Ihre 3-poligen Schweizer Stecker da reinpassen ....

Wäscheservice
Kleider können in fast allen Lodges gewaschen lassen werden. Bitte beachten Sie, dass in den meisten Lodges von Hand gewaschen wird und die Sonne Ihre Wäsche trocknet. Aus kulturellen Gründen muss deshalb oft Unterwäsche selber gewaschen werden. Nehmen Sie nicht zu viele Kleider mit, sondern benutzen Sie den Service wo immer Sie Gelegenheit haben.

Strassenverkehr
Es herrscht Linksverkehr in Namibia. Die Hauptachsen sind geteert, der Rest sind Schotterstrassen und man wird teilweise ein wenig durchgeschüttelt. Staub wird ein ständiger Begleiter ... Die meisten Orte können mit einem normalen Fahrzeug besucht werden, ausser die hinterste Parkstelle in Sossusvlei und der Norden Namibias. In den Regenmonaten können trockene Flussbette plötzlich Wasser führen, auch dann macht ein 4x4 eventuell Sinn. Ausserdem sieht es einfach besser aus.

Zeitverschiebung
April – 1. Sonntag im September: - eine Stunde
September und Oktober teilweise keine Zeitverschiebung.
Letzter Sonntag im Oktober – März: + eine Stunde

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