SwissAfrican
Reisesicherheit


Zollikon, 21. Oktober 2020

Covid-19 hat den Tourismus gehörig durcheinander gewirbelt und es besteht nach wie vor Unsicherheit bezüglich vieler Destinationen. Afrika zeigt sich aber einmal mehr sehr widerstandsfähig und die Covid-19 Ansteckungen in unseren Zielländern sind entweder sehr tief oder weitgehend unter Kontrolle.

Keine unserer Destinationen befindet sich auf der Risikoliste des BAG.

Möchten Sie wissen, welche Länder bereits wieder offen sind? Scrollen Sie nach unten!

Unsere Gäste reisen in die Natur, verbringen viel Zeit draussen und übernachten in kleinen, persönlichen Camps und Unterkünften, wo das Personal eingehend im Umgang mit der neuen Situation geschult wurde. Wir sind deshalb überzeugt, dass unsere Reisen auch bezüglich einer Ansteckung mit Covid-19 sehr sicher sind und einer Safari im 2021 nichts im Wege steht.

Wir glauben, dass wir mit den folgenden Punkten klare Verhältnisse und Zuversicht schaffen können.

1. Neubuchungen
Neue Buchungen, die vor dem 31. Oktober 2020 bei uns getätigt werden und ein Reisedatum ab April 2021 haben, können bis zu 45 Tage vor dem Reisedatum kostenlos storniert werden, falls zu diesem Zeitpunkt Einreisebeschränkungen an der Destination oder Quarantänemassnahmen bei Rückkehr in die Schweiz bestehen und ein Fortbestand ebendieser Einreisebeschränkungen bis zum Zeitpunkt der Reise absehbar ist. Die Anzahlung wird rückerstattet oder wir organisieren die Umbuchung der Reise (siehe Punkt 3).

2. Absage einer Reise durch uns
Sollten Einreisesperren oder Quarantänemassnahmen für Reisende im Gastland bestehen bzw. behördliche Anordnungen im Gastland in Kraft sein, welche die Einreise bzw. Durchführung des Programms und die Erbringung der gebuchten Reiseleistungen unmöglich machen, dann treten wir mit Ihnen in Verbindung und informieren Sie über die weiteren Schritte. Wenn wir die Reise absagen müssen, dann gibt es die Möglichkeit einer Umbuchung auf ein späteres Reisedatum oder die Reise wird storniert. Entscheiden Sie sich gegen eine Verschiebung, dann erhalten Sie das einbezahlte Geld zurück unter Rückbehalt von nicht erstattbaren Gebühren wie beispielsweise den Permits für Gorilla- und Schimpansentrekking.

3. Umbuchung einer Reise
Wenn wir eine Reise absagen müssen und Sie sich für eine Verschiebung der Reise aussprechen, dann danken wir Ihnen, weil Sie damit uns, unsere Partner in Afrika und die Tierwelt in Afrika unterstützen und damit zeigen, dass Ihnen die Destination Afrika am Herzen liegt. Eine Verschiebung der Reise erfolgt im Normalfall ohne Aufpreis. Eine Preiserhöhung kann erfolgen, falls beispielsweise eine Reise von der Nebensaison in die Hochsaison verschoben wird oder die Leistungserbringer vor Ort die Raten für das neue Jahr verrechnen. Verschobene Reisen müssen vor dem 19. Dezember 2021 stattfinden und können nicht ein zweites Mal verschoben werden. Da unsere Reisen alle individuell sind, müssen wir es von Fall zu Fall anschauen.

4. Sie möchten nicht reisen
Gründe, wie beispielsweise das Tragen von Schutzmasken im Gastland oder auf Flügen, berechtigen nicht zu einer Verschiebung der Reise. Sollten Sie deshalb nicht reisen wollen, müssen Sie die Reise stornieren.

5. Absage einer Reise durch Sie
Wenn Sie Ihre Reise stornieren, dann gelten unsere AGBs. Sie finden unsere AGB unter diesem Link.
Der Grund Ihrer Absage kann Sie dazu berechtigen, bei Ihrer Reiseversicherung den Schaden anzumelden. Dies ist mit der Versicherung im einzelnen durch Sie abzuklären.

6. Quarantänepflicht bei Rückreise in die Schweiz
Wenn Sie Ihre Reise zu einem Zeitpunkt gebucht haben, als durch das BAG weder eine Reisewarnung bestand noch andere Restriktionen wie Einreisesperren oder Quarantänemassnahmen vorlagen für das Land, welches Sie bereisen wollten, decken die Reiseversicherer im Normalfall Ihre Annullierungskosten.

7. Wie sicher ist eine Buchung bei SwissAfrican?
Wir haben keinen Kredit des Bundes in Anspruch genommen und können mit eigenen Mitteln noch eine ganze Weile durchhalten. Jedenfalls wird uns das verlorene 2020 nicht in die Knie zwingen, da uns 90% unserer Kunden mit einer Umbuchung unterstützt haben.

8. Was passiert, wenn ein Anbieter in Afrika in Konkurs geht?
Wir wählen unsere Partner sehr sorgfältig aus und unsere Partner gehören zu den allerbesten auf dem Kontinent. Sollte dennoch ein Camp bzw. eine Unterkunft ausfallen, dann organisieren wir Ersatz und begleichen einen allfälligen Schaden.

9. Was passiert, wenn SwissAfrican in Konkurs geht?
Ihre Kundengelder sind beim Garantiefonds der Schweizer Reisebranche abgesichert (https://www.reisegarantie.ch). Alle Reisebüros, die hier gelistet sind (https://www.reisegarantie.ch/nc/teilnehmer/), verfügen über eine solche Absicherung. Eine Liste verschiedener Anbieter von Kundengeld Absicherungen finden Sie hier: https://www.ombudsman-touristik.ch/ihr-vorgehen/buchungsstelle/kundengeld-absicherungen/. Wir haben uns für den Garantiefonds der Schweizer Reisebranche entschieden.

10. Wann scheint wieder die Sonne?
Manchmal hat es ein paar Wolken, aber die Sonne scheint immer. Möchten Sie wissen, welche Länder bereits wieder offen sind? Scrollen Sie nach unten!

Bis Reisen wieder möglich sind, fehlen den Parks wichtige Einnahmen. Wenn Sie können, helfen Sie bitte mit, die Ranger vor Ort zu unterstützen und damit die Zukunft der Parks zu sichern.

Corona & Afrika
Die Ausbreitung des Coronavirus und die darauffolgende weltweite Abriegelung hatten auch in Afrika die sofortige Einstellung aller touristischen Aktivitäten zur Folge. Die Safaricamps stehen leer, die Mitarbeiter wurden nach Hause zu ihren Familien geschickt.

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Der durch den SARS-CoV-2 Virus erfolgte Zusammenbruch des Tourismus in Afrika trifft die Nationalparks und den Umweltschutz hart – zahlreiche kleine und grosse Safariunternehmen sehen sich gezwungen, die Ausgaben auf das Nötigste zu reduzieren. Es fehlen die Einnahmen, um die Parks zu schützen, denn der Tourismus bezahlt die Gehälter der Ranger und all der Leute, die Wilderei in den Safarigebieten verhindern. Es besteht die grosse Gefahr, dass viele Einheimische sich gezwungen sehen, Tiere in den Parks zu erlegen, um ihre Familie zu ernähren.

Die Aufrechterhaltung der Naturschutzprojekte und der Schutz der Wildgebiete ist aber elementar für die Zukunft, sonst gibt es kein «nach Corona». Ein über Jahrzehnte aufgebautes nachhaltiges Tourismusmodell, welches stark zum Erhalt der Tierwelt beiträgt, wäre stark beschädigt oder für immer zerstört.

Mit Ihrer Hilfe möchten wir die bedrohten Naturgebiete im südlichen und östlichen Afrika mit allen Kräften unterstützen. Helfen Sie mit, die Tierwelt in Afrika zu erhalten – jetzt erst recht!

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Reiseinfos Afrika - ohne Gewähr
Im Prinzip wird in Zukunft bei der Einreise ein negativer Covid-19 PCR Test vorgewiesen werden müssen. Zusätzlich werden vor Ort wahrscheinlich Temperaturmessungen vorgenommen, und wer erhöhte Temperaturen aufweist, oder Symptome wie Husten, Kurzatmigkeit, etc. zeigt, wird vor Ort auf Covid-19 getestet.

Ostafrika
In den ostafrikanischen Ländern Kenia, Tansania, Uganda und Ruanda wurden die Flughäfen auch für die Zivilluftfahrt wieder geöffnet. Reisen in Tansania sind schon länger möglich, in Kenia und Ruanda seit dem 1. August. Uganda heisst seit dem 1.Oktober 2020 wieder internationale Gäste willkommen.

Für die Einreise nach Tansania wird kein negativer Covid-19 PCR Test verlangt. Wir raten allen Reisenden aber dringend, sich trotzdem testen zu lassen, da Airlines ein Zertifikat verlangen können oder sich die Regeln kurz vor Abreise noch ändern können. Für Uganda, Kenia und Ruanda muss bei Einreise ein negativer Covid-19 PCR Test vorgewiesen werden, für Uganda nicht älter als 72 Stunden = 3 Tage, für Kenia nicht älter als 96 Stunden = 4 Tage, für Ruanda nicht älter als 120 Stunden = 5 Tage.

Ruanda führt bei Einreise einen zusätzlichen Test durch (im Hotel in Kigali, US$ 50 pro Person), dessen Resultat die Gäste im Hotel abwarten müssen. Es wird zugesagt, dass das Resultat zügig geliefert wird. Zusätzlich gilt im Moment auch noch, dass man vor Abreise testen muss (oder nur, wenn man mit einer Airline abreist, die einen negativen Covid-19 Test verlangt?) und auch vor dem Besuch der Nationalparks Volcanoes und Nyungwe (72 Stunden).

Südliches Afrika
Südafrika ist seit dem 1.Oktober offen, die Schweiz wurde am 19.Oktober von der Risikoliste entfernt und Schweizer dürfen wieder einreisen. Reisende müssen einen negativen Covid-19 PCR Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden ist.

Die Einreise nach Zambia ist möglich, die Flughäfen sind geöffnet. Reisende müssen einen negativen Covid-19 PCR Test vorweisen, der nicht älter als 14 Tage ist. Eine 'direkte' Einreise nach Zambia ist möglich mit Emirates nach Lusaka, wenn Besucher nicht via Johannesburg / Südafrika reisen wollen.

Namibia ist offen. Einreisen kann man mit einem negativen Covid-19 PCR Test, der nicht älter als 72 Stunden ist. Der obligatorische Test am 5.Tag wurde am 21. Oktober vom Präsidenten wieder aufgehoben. Um eine Durchreise in Südafrika zu vermeiden, muss man via Frankfurt mit Eurowings reisen oder via Frankfurt und Addis mit Ethiopian Airlines oder mit Qatar via Doha (erst wieder in unserem Sommer). Eine Durchreise via Johannesburg ist auch wieder möglich (seit 19. Oktober) und es gibt Zubringer von Johannesburg nach Windhoek mit Airlink.

Zimbabwe hat ab 1.Oktober internationalen Tourismus erlaubt für Gäste, die bei Einreise einen negativen Covid-19 vorweisen (nicht älter als 48h).

Für Botswana und Mosambik gelten weiterhin entweder Einreisebeschränkungen oder Quarantänemassnahmen.

Inseln
Die Seychellen sind offen für internationalen Tourismus. Für die Einreise müssen Gäste einen negativen Covid-19 PCR Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden ist. Die Schweiz befindet sich auf einer 'preferred' Liste von Ländern, die noch ohne Einschränkungen einreisen dürfen. Sollten unsere Infektionsrate ansteigen, könnten Schweizer allerdings auf derjenigen Liste von Ländern landen, deren Bewohner zwar einreisen dürfen, aber fünf Tage in einem Transithotel auf den Seychellen absitzen müssen ... Edelweiss mit direkten Flügen ab Zürich die No 1 auf dem Markt.

Mauritius bleibt weiterhin geschlossen und öffnet frühestens im November.

Fluggesellschaften
Wir möchten gerne anderes berichten, aber Swiss hat für unseren Winter alle Flüge nach Nairobi und Dar-Es-Salam gestrichen. Auch die Lufthansa fliegt nur nach Nairobi, mit ausgedünntem Flugplan. KLM und Qatar sind die Alternativen, die sehr gut funktionieren und auch Kilimanjaro und Dar-Es-Salam in Tansania bedienen. Umwege via Frankfurt/Wien und Addis mit Ethiopian sind möglich, aber sehr weit.

Swiss / Lufthansa bedienen Johannesburg täglich, entweder mit Lufthansa via Frankfurt oder 1 x wöchentlich mit Swiss direkt nach Johannesburg. Edelweiss bietet direkte Flüge nach Kapstadt. Dies natürlich unter Vorbehalt, dass die Schweiz nicht wieder auf der südafrikanischen Risikoliste landet.

Was uns teilweise noch fehlt, sind die Zubringer in die Nachbarländer. Die South African Airways sowie der lokale Ableger der BA = Comair sind beide in Restrukturierung und ohne Fahrplan. Bei Comair sieht es gut aus, bei der staatlichen SAA eher Chaos. Es gibt allerdings Alternativen wie die private Airlink, die schon früher die wichtigsten Strecken bedient hat unter einer SA Nummer (beispielsweise nach Maun), seit Ende 2019 aber eigenständig auftritt und das Streckennetz in die Nachbarländer kontinuierlich ausbaut. Die Flüge werden wieder da sein, der Markt ist intakt.

Bleiben Sie gesund
Wir freuen uns, dass wir uns wieder vermehrt mit Neubuchungen beschäftigen dürfen und danken allen für das Vertrauen in unsere Dienstleistungen. Unser Büro ist allerdings ab 24. Oktober bis Ende November geschlossen. Wir sind in Afrika auf Reise.

Ihr SwissAfrican Team

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