Details & Preise
Pro Person pro Nacht
CHF 330-513Doppelzimmer

Inklusive
Alle Mahlzeiten, Getränke (ohne Edelmarken), Wäscheservice, zwei Aktivitäten pro Tag mit den Guides des Camps.
Changa Safari Camp Lake Kariba, Matusadona Nationalpark

Unterkunft
Das Changa Safari Camp liegt am Lake Kariba im Matusadona Nationalpark. Mit nur sechs Doppelzelten und zwei Familienzelten ist das Camp klein und familiär, die Lage direkt am Lake Kariba fantastisch. Alle Zelte haben en-suite Badezimmer, eine Aussendusche mit Freiluft Badewanne und eine Terrasse mit Blick auf den See.

Das Hauptgebäude umfasst das Esszimmer, die Bar und verschiedene Lounge-Ecken. Eine Treppe führt hinunter zu einem tiefer liegenden Deck, dann hinunter zum Sandstrand mit Feuerstelle. Das Essen wird stets an neuen Orten serviert, im Hauptgebäude, unter einem schatten spendenden Baum oder am Sandstrand.

Der Pool liegt bei der Bar um die Ecke und bietet eine willkommene Abkühlung in den heissen Monaten. Hier hat es Sonnenliegen und schattige Sitzgelegenheiten. Da das Camp direkt am See liegt, bläst die meiste Zeit ein kühlender Wind vom See in Richtung Camp. Mit etwas Glück funktioniert das Wlan auch am Pool.

Lage
Das Changa Safari Camp befindet sich im Norden Zimbabwes im Matusadona Nationalpark, der an den riesigen Lake Kariba grenzt. Der abgelegene Big Five Nationalpark umfasst 1400 km² wildeste Natur und hat einen besonderen Charme aufgrund seiner kilometerlangen Uferlinie mit dem Lake Kariba und den Matuzviadonha Bergen im Hintergrund. Der Park wird im Westen vom Ume Fluss begrenzt, im Osten vom Sanyati Fluss.

Der Park wird meistens angeflogen via Fothergill Island Airfield. Die Flugdauer von Harare oder Victoria Falls beträgt etwa 1.5 Stunden. Die Gäste werden vom Changa Camp am Airstrip abgeholt und mit dem Fahrzeug in etwa 20 Minuten zum Camp gefahren. Falls der Wasserstand des Sees hoch ist, dann muss auch das Boot benutzt werden. Alternativ eine Anreise von Kariba Town im Boot (45 Minuten).

Tierwelt
Das Hinterland des Matusadona besteht aus dichten Mopane Wäldern, wo man ehrlicherweise nicht gerade viel sieht. Viel spannender und extrem schön ist das Ufer des Sees. Wenn in der Trockensaison mehr Wasser abgelassen wird, lockt ein breiter, grüner Uferstreifen viele Elefanten und Büffel an den See. Daneben bestehen gute Chancen, Löwen und Hyänen zu finden, manchmal auch Geparde.

Die bedrohten Spitzmaulnashörner (black rhinos) leben im Park, man braucht allerdings viel Glück, um eines zu sehen. Nilpferde und Krokodile hat es hingegen in grosser Zahl, ebenso rund 350 Vogelarten.

Aktivitäten
Pirschfahrten in offenen 4x4 Fahrzeugen und Walking Safaris. Das Camp hat ein Ponton Boot, mit dem sich sehr schöne Ausflüge auf dem Lake Kariba machen lassen. Der Guide kann Fischerruten mitnehmen, und wer will, soll sich an einem Tiger Fisch probieren (catch & release). In Ufernähe stehen abgestorbene Mopane Bäume wie Hüter einer verlorenen Welt im Wasser - insbesondere am Abend, wenn der Horizont sich im grauen Wasser des Sees verliert ein spezieller Anblick.

Am anderen Ufer der Bucht bildet der Sanyati Fluss die Grenze des Parks. Das Camp macht Ausflüge in die Sanyati Schlucht, wo man mit etwas Glück sieht, wie Elefanten die steilen Hänge zum Fluss hinuntersteigen oder hinaufklettern. Ausflug kostet extra (Gorge Fees).

Besonderes
Im Jahr 1954 wurde die Entscheidung getroffen, den Zambezi Fluss bei der Kariba Schlucht zu stauen. Die gestaute Wassermenge ist mit 223 km Länge und 40 km Breite riesig und macht den Lake Kariba volumenmässig bis heute zum grössten Stausee der Welt. Das Städtchen 'Kariba' am östlichen Ende des Sees wurde während der jahrelangen Bauerei gegründet.

Beim allmählichen Fluten des Stausees im Zambezi Tal hat Rupert Fothergill und sein Team in mehr als fünf Jahren Arbeit über 6000 Tiere vor dem Ertrinken gerettet und in den Matusadona Nationalpark umgesiedelt. Die Aktion ging als «Operation Noah» in die Geschichte Zimbabwes ein.

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