Details & Preise
Pro Person pro Nacht
CHF 730-1171Doppelzimmer

Inklusive
Alle Mahlzeiten, Getränke (ohne Edelmarken), Wäscheservice, zwei Aktivitäten pro Tag mit den Guides des Camps.

Gut zu wissen
Kinder:ab 1 bis 18 Jahre
Familien:Zwei Familienzimmer

Betreiber
Natural Selection
Shipwreck Lodge Skelettküste

Unterkunft
Die Skelettküste ist ein spezieller Ort. Rauh, manchmal unwirtlich, einsam und majestätisch und gerade deshalb attraktiv. Die Shipwreck Lodge ist die einzige Lodge innerhalb des Skeleton Coast Nationalparks. Sie liegt einige hundert Meter inland auf den ersten Sanddünen, das Meer ist aber gut sichtbar und zu Fuss in rund 30 Minuten erreichbar.

Das Design der Chalets erinnert an ein Schiffswrack, welches leicht geneigt im Sand liegt und sich gegen die steifen Meeresbrisen stemmt. Grosse Fenster erlauben freie Sicht in die Sanddünen der Skelettküste und auf das Meer. Das kuschelige Schlafzimmer hat Holzdecken und einen wärmenden Ofen für die kalten Tage. Eine Ankleide mit Tee-/Kaffeestation bildet die Verbindung zum Badezimmer, welches mit Doppellavabo, Dusche, WC und originellen Bullaugen ausgestattet ist.

Die Lodge verfügt über zehn Chalets. Alle Zimmer haben ein Sofa, welches gut auch als zusätzliches Bett verwendet werden kann für ein Triple, oder sogar als Doppelbett für Familien mit zwei Kindern.

Lage
Die Shipwreck Lodge liegt 68 km nördlich von Möwe Bay an der Skelettküste.

Der erste Teil der Skelettküste ab Swakopmund gegen Norden ist öffentlich zugänglich, dann beginnt der Skeleton Coast National Park, ein 16'845 km² grosses Naturschutzgebiet, welches 1973 gegründet wurde und heute über den Dorob-Nationalpark mit dem Namib-Naukluft Park durchgehend verknüpft ist.

Der südliche Eingang des Parks befindet sich nach der Meile 108 in der Nähe der Ugab Flussmündung. Wer vom Damaraland aus in den Park will, fährt durch das Springbokwater Tor. Man muss sich auf jeden Fall registrieren, aber der Permit ist gratis.

Die Anreise erfolgt mit dem Flugeug (Charter) nach Möwe Bay, von dort dauert der Transfer noch rund zwei Stunden zur Lodge. Normalerweise wird dies mit einem Besuch der Robbenkolonie und den diversen Schiffswrack etc. verknüpft als Teil einer ersten Nachmittagsaktivität.

Wer mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs ist, parkiert dieses bei Möwe Bay und wird von dort um 15 Uhr zur Lodge transferiert. Selbstfahrer, die auf dem Weg zur Hoanib Valley Lodge sind, haben die Erlaubnis, das eigene Fahrzeug im Konvoi mit dem Guide bis zur Lodge zu fahren. Es sind einige tiefsandige Passagen zu bewältigen und etwas Selbstvertrauen beim Fahren sind Voraussetzung.

Aktivitäten
Die Robbenkolonie von Möwe Bay, die Schiffswracks der Suiderkus und der Karimona, als auch einige verrostete Maschinen aus der Zeit der Westies Diamanten Mine werden auf dem Weg in die Lodge besucht. Die bekanntesten Schiffswracks im Norden, die Dunedin Star und die Sir Charles Elliot liegen weiter nördlich, aber Teile des abgestürzten Ventura Bombers, der zur Rettung der Besatzungen losgeschickt wurde, liegen noch verstreut am Strand herum.

Weiter im Angebot sind Sundowner Fahrten, Quad Bike Ausflüge über die Dünen, leichte Wanderungen. Eine interessanter Ausflug führt in das trockene Flussbett des Hoarusib, der im Landesinnern einen regelrechten Canyon gegraben hat. Hier besuchen sie auch die sogenannten Clay Castles, originelle Lehmformation in den Seitenarmen des Canyons.

Besonderes
Die kalten Meeresströmungen von der Antarktis (Benguela Strom) bewirken ablandige Passatwinde und verhindern Regen über dem Festland (ähnlich wie bei der Atacama Wüste in Chile). Dies kann zu Nebelbildung in der Küstenregion und erschwerter Navigation für Schiffe führen.

Man muss entlang der Skelettküste in den kälteren Monaten von Juni bis September mit häufigerem Nebel rechnen als in den heissen Sommermonaten von November bis März. Die Aktivitäten beginnen in der Shipwreck Lodge erst um 9 Uhr oder noch etwas später, da sich der Nebel oft erst um diese Zeit aufzulösen beginnt. Für einmal gibt es also keinen Stress am Morgen und man kann die frühen Morgenstunden ohne schlechten Gewissens im Bett verbringen.

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