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Story
2003
Katrin und ich reisen das erste Mal gemeinsam nach Afrika.

Die gesamte Buchung besteht aus der Automiete, meine Planung lässt zu wünschen übrig. Im Parkhaus sitzen wir zusammen im Fahrzeug und bestimmen die ungefähre Route auf der Karte und los geht es. Via die Panoramaroute fahren wir durch die Drakensberge in den Kruger NP. Es ist unglaublich heiss in unserem kleinen Zelt, aber wir haben Bedenken, das Zelt aufzumachen, denn beim Eindunkeln haben wir eine Hyäne gesehen. Man weiss ja nie, ob diese Dinger über den Zaun springen ....

Im Süden des Krügers geben wir das Fahrzeug in Nelspruit ab und benutzen die öffentlichen Busse, um nach Mosambik zu gelangen. Wir besuchen Maputo, dann weiter per Bus nach Inhambane und später Vilankulos. Hier legt ein Blackout die ganze Stromversorgung lahm und wir stecken fest, wir können kein Geld mehr wechseln. Alles dunkel.

Beim Versuch, von Benguerra Island nach Vilankulos zu fliegen, stürzt das Wasserflugzeug ins Meer. Ich habe Glück. Wir finden schliesslich in der Marlin Lodge Unterschlupf, wo wir mit der Kreditkarte bezahlen können. Alles gut.
Camping im Kruger NP
Marlin Lodge, Benguerra Island
2005
Polizei Kontrolle in Zambia
Cape of Good Hope, nix verloren
Wir besuchen Botswana und campen in Maun, Xakanaka, North Bridge und Savuti. Hier wollte ich immer schon hin. Was für andere Timbuktu oder Kathmandu waren, war für mich Savuti, das Shangri-La Botswanas, ein Ort der Magie und Träume. Hier jagten die Löwen in der Nacht die Elefanten quer durchs Camp ...

Wir setzen unsere Reise fort nach Kasane, Chobe, Victoria Falls und schliesslich nach Zambia, wo wir in Kapiri Mposhi östlich abbiegen und über das Escarpment in den South Luangwa Park fahren, bis wir auf den Luangwa Fluss treffen. Wir finden den Ausgang bei Mfuwe und besuchen unsere Bekannten John und Carol Coppinger, die das Tafika Camp im Nsefu Sektor betreiben. Nach ein paar wunderschönen Tagen setzt der Regen ein und wir entscheiden uns, nach Kapstadt zu fahren ... eine dämliche Idee?

Geschätzt eine Million Namibia-Kilometer später treffen wir in Kapstadt ein. Uns wird ein Wein serviert, der 'Allesverloren' heisst und wir fühlen uns danach auch so. Erst die frischen Winde am Kap der guten Hoffnung geben dem Leben wieder einen Sinn.
2006
Wir heiraten im September 2006 und wollen später im Jahr nach Tansania.

Da es in Tansania keine vernünftigen Landrover mit Dachzelt und Ausrüstung gibt, lassen wir ein entsprechendes Fahrzeug von Südafrika nach Dar-Es-Salam bringen. Wir fahren nach Moshi, Arusha und via Ngorongoro Krater in die Serengeti. Wir verfahren uns in der Serengeti gottsjämmerlich und bleiben irgendwo im Ndutu Gebiet um ein Haar im Schlamm stecken. Die Navigation ist sehr schwierig. Überall Dreck.

Über Neujahr wollen wir an den Strand. Wir haben Glück und finden in der Fundu Lagoon auf Pemba Island Platz. Ein schöner Abstecher, allerdings regnet es auch hier.

Zurück in Dar-Es-Salam packen wir wieder den Landrover und fahren in Richtung Selous / Ruaha los. Die ganze Stadt steht knietief unter Wasser und es soll nicht besser werden. Erdrutsche auf den Strassen in Richtung Selous geben uns zu denken und da keine Wetterbesserung in Sicht ist, gaben wir auf und fliegen nach Hause.

Das war unsere verkürzte Hochzeitsreise.
Schlammschlacht auf dem Ngorongoro
Wir suchen die Serengeti
2007
Die legendäre Bar von Tubu Tree
Suisse meets elephants
Wir verkaufen alles, geben unsere Selbständigkeit auf und fliegen nach Johannesburg. Hier kaufen wir einen Landrover und machen im Pafuri Gebiet im Krüger NP die Ausbildung zum FGASA Level-1 Guide.

Nach den üblichen teuren Reparaturen am Landrover führt unsere Reise via iSimangaliso nach Thonga Beach und von dort weiter über den Grenzposten bei Punta do Ouro nach Maputo. Wir stellen aber fest, dass wir nicht am Strand oder auf einer Insel arbeiten wollen, uns interessiert die Wildnis und die Tierwelt. Wir fahren nach Botswana.

Wir klappern in Maun alle Veranstalter ab, die Camps in Botswana betreiben und innerhalb einer Woche haben wir einen Job als Campmanager bei Ngamiland Adventure Safaris, welche die Camps Jao, Jacana, Kwetsani und Tubu Tree besitzen, die wiederum von Wilderness Safaris im Markt vertreten werden. Eine glückliche Fügung.

An einem regnerischen Montag werden wir nach Tubu geflogen und unsere Arbeit im Okavango Delta beginnt. Wir wohnen in einem 3 x 4 grossen Zelt mit Outdoor-Badezimmer und haben 40 Mitarbeiter, deren Namen wir uns am Anfang einfach nicht merken können.
2009
Nach einer spannenden Zeit in Botswana kehren wir in die Schweiz zurück und gehen im November mit unserer Website www.swissafrican.ch online. Wir organisieren nun Safaris, vorerst nach Namibia und Botswana, wo wir alle Camps bereits sehr gut kennen.

Erstmals passiert zwei Wochen nichts. Wir hoffen auf drei Buchungen pro Monat. Als das Telefon das erste Mal klingelt, erschrecken wir beide zutiefst. Aber wir können überzeugen, die Buchung wird realisiert.
Abschied von Botswana
2012
Unser neues Büro in Zollikon
Andrea im Desert Rhino Camp
Wir erzielen einen Umsatz von CHF 3 Mio und sind nach drei Jahren bereits einer der wichtigsten Partner von Wilderness Safaris. Wir decken nun das gesamte südliche Afrika ab, also Südafrika, Botswana, Namibia, Zambia, Zimbabwe und Mosambik.

Als erstes Land in Ostafrika haben wir Tansania ins Portfolio aufgenommen. Tansania überzeugt durch die wunderschöne, abwechslungsreiche Landschaft und die einfache Möglichkeit, eine Safari mit einem Strandurlaub auf dem Zanzibar Archipel zu verbinden.

Unser Versprechen ist, dass wir nur diejenigen Camps/Lodges verkaufen wollen, die wir von einem persönlichen Besuch kennen. Dies ist auch heute noch so, wir kennen 99% der Lodges auf unserer Website von einem oder mehreren persönlichen Besuchen und nur wer restlos überzeugt, wird ins Portfolio aufgenommen.

Andrea Grossmann kommt ins Team. Sie hat ebenfalls für Wilderness Safaris gearbeitet und kennt Namibia sehr gut. Wir mieten ein grosses Büro an der Dammstrasse 27 in Zollikon und richten es vollständig neu ein.

2015
Wir entschliessen uns, einen Teil des Gewinnes Projekten in unseren Zielländern zukommen zu lassen. Die SwissAfrican Foundation wird gegründet. Seit 2015 spenden wir zusammen mit unseren Gästen jährlich rund CHF 100'000 an Projekte in Afrika.

Wir besuchen erstmals die Seychellen. Es ist eine von vielen Reisen auf die Seychellen, denn die Natur begeistert. Uns interessieren ausschliesslich die privaten Inseln, die ein wirklich einmaliges Stranderlebnis mit toller Natur versprechen.

Unser Portfolio wird erweitert mit Ruanda und Uganda - Länder, die wir im Laufe der Zeit ebenfalls mehrfach besuchen. Gorilla Trekkings sind hoch im Kurs und das Erlebnis beeindruckt auch uns.

Wir besuchen auch den Virunga NP in der Demokratischen Republik Kongo und machen auch hier ein Gorilla Trekking. Wir beschliessen, den Virunga Nationalpark über die SwissAfrican Foundation zu unterstützen.
Lost in paradise - Seychellen
Gorilla hat Angst vor Katrin
2017
Nashorn Airlift per Helikopter
Ankunft in der neuen Heimat
Mit der verstärkten Einflussnahme Asiens in Afrika hat die Wilderei von Nashörnern extrem zugenommen. Von 2008 bis 2015 steigt die Wilderei sprunghaft an und inbesondere in Südafrika wurden zeitweise bis zu Tausend Nashörner pro Jahr umgebracht.

Unter diesem Aspekt werden im Rahmen von "Rhinos without Borders" gefährdete Nashörner von Südafrika nach Botswana gebracht, in der Hoffnung, dass sie dort ein sicheres Zuhause haben. Die SwissAfrican Foundation bringt mit Great Plains Foundation und &beyond Ende März 2017 mehrere Nashörner von Südafrika nach Botswana. Die Kosten für ein Nashorn von USD 45'000 werden von der SwissAfrican Foundation gedeckt.

In einer zweiten Relocation co-sponsert die SwissAfrican Foundation die Überführung eines zweiten Nashorns. Somit hat unsere Stiftung zwei Nashörnern ein neues, sicheres Leben in Botswana ermöglicht.

Wir wissen, dass es unseren Nashörnern gut geht und spenden jährlich für das Rhino Monitoring in Botswana, damit die Nashörner sicher leben.
2018
Wir erzielen erstmals einen Umsatz von CHF 6 Mio.

Kenia ist das letzte Land in Ostafrika, welches wir noch nicht im Angebot hatten. Lange hegten wir Zweifel, ob die Qualität der Unterkünfte in Kenia unseren Ansprüchen genügen kann. Da wir aber im wichtigsten Safarigebiet, der Maasai Mara, nun auch in privaten Conservancies Safaris ohne die Massen anbieten können, schicken wir unsere Gäste guten Gewissens auch nach Kenia und die Rückmeldungen sind fantastisch.

Gefühlt will seit 2016 die halbe Welt nach Namibia reisen und wir kommen mit Buchungen kaum hinterher. Larissa Hintermann stösst neu zum Team. Sie bereist zusammen mit Katrin Namibia und Tansania und lernt unsere Welt der Safaris kennen.

Wir führen für die SwissAfrican Foundation zwei Events im Kaufleuten durch. Im Mai 2018 mit Jeff Muntifering, der den Save the Rhino Trust in Namibia vorstellt. Wir können rund CHF 10'000 nach Namibia überweisen.

Im November besuchen uns Dereck & Beverly Joubert von der Great Plains Foundation und begeistern 200 interessierte Gäste mit einem tollen Vortrag. Wir können CHF 40'000 für das Rhino Monitoring in Botswana spenden.
Kenia - Chyulu mit Kilimanjaro im Hintergrund
Larissa und Katrin in Tansania
Dereck & Beverly Joubert im Kaufleuten
2020
Home Office
Ferien in der Schweiz
Die Pandemie rollt auf uns zu. Ab März fallen Flüge nach Afrika aus, Länder schliessen ihre Grenzen und eine allgemeine Ratlosigkeit und Planlosigkeit macht sich breit.

Wir verschieben sehr schnell alle Reisen um mindestens ein Jahr und verhandeln mit unseren Partnern die Bedingungen, zu denen dies geschehen kann. In den meisten Fällen treffen wir seitens unserer Gäste auf sehr viel Verständnis und Unterstützung.

Die Camps in Botswana schliessen grösstenteils und werden erst im April 2021 wieder offen sein. Namibia hält sich erstaunlich gut und bleibt eine Option. Unser grösstes Problem bleibt aber Südafrika, denn die meisten Flüge in die südlichen Destinationen gehen via Johannesburg und Südafrika macht lange Zeit dicht. Ausserdem melden die wichtigsten lokalen Airlines Insolvenz an. Wir verlieren 95% unseres Umsatzes.

Wir starten über die SwissAfrican Foundation eine "COVID-19 SUPPORT" Kampagne für die Parks in Afrika und können den Rangern vor Ort deshalb zusätzliche Beträge überweisen.
2021
Reisen bleibt weiterhin eine Herausforderung, aber mit gutem Willen und einigen PCR-Tests auf dem Weg lässt sich fast alles bewerkstelligen. Wir verlieren allerdings wegen fehlender Flüge oder Quarantäne Bedingungen die meisten Buchungen von Januar bis März, können aber ab April 2021 fast alle geplanten Reisen durchführen.

Wir selber nutzen die Zwischenzeiten für eigene Reisen. Wir besuchen im Oktober 2020 Namibia, im Dezember/Januar 2021 sind wir in Tansania, im Juni 2021 in Botswana und ab Mitte Dezember 2021 bis Ende Januar 2022 reisen wir nach Kenia, auf die Seychellen und Mauritius.

Im November 2021 wird die Omikron Variante im südlichen Afrika entdeckt. In Panik und entgegen der Empfehlung der WHO verfügen viele Länder einen Einreisestopp. Wie sich herausstellt, wurde der Postbote bestraft, aber die Massnahme hat keinerlei Wirkung, Omikron war schon lange vorher in Europa angekommen.

Wir sind zuversichtlich, dass spätestens ab April 2022 wieder ziemlich alles normal läuft.
Dhow Trip in Lamu
Sonnenaufgang in der Maasai Mara


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