Details & Preise
Pro Person pro Nacht
CHF 293-390Doppelzimmer

Inklusive
Alle Mahlzeiten, Getränke (ohne Edelmarken).
Lake Natron Camp Lake Natron

Unterkunft
Das Lake Natron Camp besteht schon länger, wurde aber anfangs 2015 neu eingerichtet. Das Camp steht vorne direkt beim See exponiert auf einer Wiese, mit grandioser Sicht auf den Ol Doinyo Lengai Vulkan. Neben dem Camp fliesst ein kleiner Bach, der das Gras an der Böschung ungewöhnlich satt und grün spriessen lässt. Hier kann man die Füsse ins Wasser halten oder grad ganz reinspringen.

Lake Natron Camp wurde so gebaut, dass es den starken und heissen Stürmen in der Gegend standhalten kann. Die Infrastruktur besteht aus zehn grossen Schutz-Zelten in Tarnfarben, welche den darunterliegenden kleineren Schlaf-Zelten Schatten und Windschutz spenden. Die Zelte für die Gäste sind einfach, aber man hat alles Nötige, inklusive fliessendes Wasser und en-suite Badezimmer. Letztendlich ist die grösste Tücke und gleichzeitig auch der grösste Reiz des Camps seine exponierte Lage inmitten der gewaltigen und schroffen Umgebung. Im Hauptzelt befindet trifft man sich zum Essen, hier hat es zusätzlich noch eine kleine Lounge und eine Bar.

Lage
Der Lake Natron liegt recht abgelegen und es sind mehrere Stunden Fahrt sowohl von Karatu / Lake Manyara als auch von der Nordserengeti. Die Strasse führt von Mto wa Mbu durch mehrer Dörfer in Richtung Lake Natron (zirka 5 Stunden), vom Lake Natron ans Klein's Gate (Serengeti) sind es ungefähr 8 Stunden Fahrt.

Tierwelt
Während der Regenzeit migrieren viele Tiere, insbesondere auch aus der Lake Manyara und Tarangrie Umgebung, in Richtung Lake Natron. Wenn es dann hier zu heiss wird, suchen die Tiere wieder ab Juli die Nähe zu Trinkwasser.

Man kann also durchaus Zebras und Giraffen antreffen, aber natürlich ist die Tierdichte nicht sehr hoch. Eine Attraktion sind sicherlich die Flamingos und auch die Pelikane auf dem See. Der Lake Natron ist die einzige bekannte Brutstätte der Zwergflamingos (Lesser Flamingos) in Ostafrika. Vermutlich schützt der extrem heisse Schlick und das alkalische Wasser die Nester der Vögel recht gut vor Räubern.

Aktivitäten
Die Maasai Community in Engaresero hat sich organisiert und bietet einheimische Führer für den Besuch der Sehenswürdigkeiten. Dies ist sehr sympathisch und sollte benutzt werden, da dadurch der Tourismus etwas Geld in die Taschen der Einheimischen bringt. Im Dorf hat es einen Treffpunkt, hier bekommt man einen Führer für die Besteigung des Ol Doinyo Lengai, den Besuch der Wasserfälle oder eine Tour zum Lake Natron.

Die Besteigung des Ol Doinyo Lengai erfolgt in der Nacht, vorzugsweise bei Vollmond. Ihr privater Guide bringt Sie im Fahrzeug in die Nähe des Vulkans (1h), dann geht es steil und steiler die Flanke des Vulkans hinauf. Die Besteigung ist machbar in 4 Stunden für die fitteren und berggewohnten Gäste, einige Passagen muss man etwas klettern. Ganz oben kann man auf dem Kraterrand entlang laufen und man sieht die Lava unten kochen. Sonnenaufgang ist um zirka 6 Uhr, dann wird es schnell heiss. Der Weg nach unten ist beschwerlich und man muss aufpassen, dass man sich nicht die Beine bricht. Zeitaufwand zirka 3 Stunden.

Die Wasserfälle sind sehr schön, das Wasser fällt aus einem fast schon tropischen Regenwald in eine Schlucht. Der Weg dahin führt der Felswand entlang, man muss stellenweise etwas klettern und auch den Fluss mehrmals durchwaten. Das Wasser kommt ursprünglich aus dem Hochland des Ngorongoro.

Besonderes
Wer den Ol Doinyo Lengai bezwingt, dem steht ein Zertifikat zu .. es sei denn, das Zertifikatsbüro sei im Moment gerade nicht besetzt.

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