Details & Preise
Pro Person pro Nacht
CHF 754Doppelzimmer

Inklusive
Alle Mahlzeiten, Getränke (ohne Edelmarken), Wäscheservice, zwei Aktivitäten pro Tag mit den Guides des Camps.

Gut zu wissen
Geschlossen:16 März 20 bis 31 Mai 20
 16 März 21 bis 31 Mai 21
Kinder:ab 6 bis 11 Jahre
Familien:Kinder im Zimmer mit den Eltern zu reduzierten Raten.
Malaria:Ja
Reisen zu dieser Unterkunft
 
Siwandu Camp Selous Game Reserve

Unterkunft
Das Siwandu Camp (früher Selous Safari Camp) besteht aus zwei logistisch getrennten Camps, dem 'North Camp' mit sechs Zelten und dem 'South Camp' mit sieben Zelten. Die Zimmer sind identisch, nur die Hauptgebäude unterscheiden sich.

Die Gästezimmer stehen auf niedrigen Plattformen etwas zurückversetzt vom Ufer des Lake Nzerakera unter Schatten spendenden Bäumen. Es sind grosse, achteckige Zelte mit grossem Doppelbett (Deckenventilator), en-suite Badezimmer, Aussendusche und grosszügigen Decks auf der Front- und Hinterseite. Über alles spannt sich ein riesiges Stohdach, welches Schutz vor Sonne und Wetter bietet. Auf der Veranda steht ein kleiner, romantischer Schreibtisch und einige Sessel und Tischchen. Die Zimmer sind sehr geräumig, romantisch und ansprechend gebaut.

South Camp
Die Lounge und der Essraum des South Camps sind erhöht auf Stelzen gebaut mit guter Sicht auf den See. Die Mahlzeiten werden individuell serviert. Ein grosser Swimmingpool steht etwas abseits beim Empfang.

North Camp
Das Hauptgebäude des North Camp wurde ebenerdig gebaut (mit Swimmingpool) und wirkt kleiner und privater und so ist es auch gedacht. Das North Camp ist ideal für Familien oder Gruppen und kann auch privat gebucht werden.

Lage
Das Selous Game Reserve liegt im Süden Tanzanias und umfasst mit 55'000km² Wildnis 6% der gesamten Landfläche Tanzanias. Allerdings sind nur die vier Blocks nördlich des Rufiji Rivers für Pirschfahrten freigegeben, der ganze Rest ist noch Jagdgebiet. Der Rufiji River ist mit 600km der längste Fluss in Ostafrika und er ist die Lebensader des Parks. Zum verästelten Flusssystem gehören auch fünf grössere Lagunen, es sind dies von West nach Ost der Lake Tagalala, der Lake Manze, der Lake Nzerakera, der Lake Siwandu und der Lake Mzizimia.

Der Park besteht zu 75% aus Miombo Mischwald, auffallend sind aber die vielen wunderschönen Palmen, insbesondere die Borassus und Doum Palmen, aber auch die vielen Candelabra Bäume (Euphorbia candelabrum).

Das Selous Game Reserve ist ab Dar-Es-Salam per Flugzeug erreichbar und lässt sich gut mit dem Ruaha Nationalpark kombinieren. Die Flugzeit zum Ruaha Nationalpark beträgt zirka 1h 30 Minuten, nach Dar-Es-Salam sind es etwa 35 Minuten Flugzeit.

Das Siwandu Camp liegt an den Ufern des Lake Nzerakera. Die Fahrzeit vom Siwandu Airstrip ins Camp beträgt etwa 15 Minuten.

Tierwelt
Der Selous ist bekannt für seine gute Population an Wildhunden. Verschiedene Rudel in der Grösse von 6 bis 20 Tiere durchstreifen das Pirschfahrtgebiet, allerdings ist das Game Reserve riesig und man braucht natürlich etwas Glück.

Löwen, Hyänen sind in guter Zahl vertreten und eigentlich garantiert, Leoparden sind schwieriger zu finden, Geparden gibt es leider keine. In der Trockenzeit sieht man viele Elefanten, Büffel, Kudus, Zebras, Wasserböcke, Gnus und Impalas, die an den Seen und am Fluss den Durst löschen. Es hat im Selous auffallend viele Giraffen, bei vielen Gästen ein sehr populäres Tier. Natürlich sind Hippos und Krokodile in den Flüssen und Sümpfen in grosser Zahl vertreten und es werden auch über 430 Vogelarten gezählt. An den Seen tummeln sich immer viele Vögel, man sieht Pelikane, Marabus, Störche, Fischadler und Geier, um nur die grössten zu nennen.

Aktivitäten
Pirschfahrten in offenen 4x4 Fahrzeugen mit maximal 6 Gästen, Walking Safaris.

Direkt vom Camp aus können Bootstouren in bedachten Motorbooten unternommen werden, um den Lake Nzerakera, den Rufiji River und die vielen verwirrlichen Nebenarme zu erkunden. Das Siwandu Camp verfügt aber auch über ein Hausboot für maximal 12 Personen, das gerne für gemütliche Mittagessen auf dem See eingesetzt wird.

Den Selous entdeckt man also nicht nur zu Fuss oder im Fahrzeug, sondern auch im Boot - ein sehr abwechslungsreicher Park.

Besonderes
Fly-Camping im Siwandu Camp heisst, in kleinen Domzelten an einem exklusiven Ort mitten in der Wildnis zu übernachten. Zum Setting gehört eine Buschdusche mit warmem Wasser und ein feines Essen, von den Köchen vor Ort zubereitet. Muss vorreserviert werden gegen Aufpreis.

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